Portugals Kaptiän Figo macht Schluss

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Ein Großer hört auf: Mit dem Spiel um Platz 3 gegen Deutschland wird Portugals Kapitän Luis Figo am Samstag in Stuttgart seine internationale Karriere ausklingen lassen. "Das nächste Spiel wird definitiv mein letztes sein. Nach so vielen Jahren in der Nationalmannschaft ist es Zeit für mich zu gehen", sagte der 33-Jährige am Mittwochabend nach der 0:1-Niederlage im Halbfinale gegen Frankreich in den Katakomben des FIFA WM-Stadions München.

Ein großer internationaler Titel bleibt Figo, dem Letzten aus Portugals "goldener Generation", damit versagt. Ein Sieg gegen Deutschland und damit die Wiederholung des dritten WM-Platzes von 1966 wäre im 127. Länderspiel des FIFA Weltfussballers von 2001 aber immerhin ein schöner Abschied.

Wahl zum FIFA Weltfussballer 2001

Im Gegensatz zur Seleccao, aus der er 2004 nach der Niederlage im EM-Finale gegen Griechenland schon einmal zurückgetreten war, ehe er nach einem Jahr Pause zurückkehrte, sammelte Luis Figo mit seinen Vereinen zahlreiche Trophäen. Er wurde portugiesischer Pokalsieger mit Sporting Lissabon, spanischer Meister mit dem FC Barcelona und Real Madrid, Pokalsieger und Europacupsieger der Pokalsieger mit "Barça" sowie Champions-League- und Weltpokalsieger mit Real. Seine größte persönliche Auszeichnung war die Wahl zum FIFA Weltfussballer 2001.

Im gleichen Jahr war er für die damalige Rekordsumme von 58,2 Millionen Euro vom Barcelona zum Erzrivalen Real gewechselt, verließ den Klub aber 2005 überraschend in Richtung Inter Mailand, nachdem er sich in Madrid hinter David Beckham zurückgesetzt fühlte. Figos Vertrag bei Inter läuft noch bis 2007.

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